Pitt Artist Pen Handlettering quer High Res 34983 - Mit neuem SchwungDurch „Adult Colouring“ erlebten Schreibgeräte vor knapp drei Jahren ein echtes Revival: Immer mehr Erwachsene tauschten in ihrer Freizeit die Tastatur gegen Tinte ein und sorgten dafür, dass Ausmalbücher für Erwachsene weltweit die Bestsellerlisten eroberten, die Stiftehersteller Sonderschichten fahren mussten und ein dickes Umsatzplus schreiben konnten. Doch kaum, dass Mandalas, Tier- oder Dschungelwelten in ihrer ganzen Farbpracht erstrahlt sind, zeichnet sich auch schon ein neuer Trend der Do it yourself-Bewegung am Horizont ab: Lettering. Hinter dem englischen Begriff verbirgt sich nichts anderes als das kunstvolle Zeichnen und Malen von Buchstaben (Englisch: letters). Je nachdem, ob die Schönschrift mit Stift oder Pinsel zu Papier gebracht wird, spricht man von Hand Lettering bzw. Brush Lettering. Unterschiedliche Buchstabengrößen, -dicken sowie Verzierungen anhand von Linien, Schnörkeln oder Schleifen verwandeln Wörter und kurze Sprüche dabei in kleine Kunstwerke.

Im Internet finden sich einschlägige Blogs, in denen Interessierte verschiedene Techniken und die Wahl des besten Materials diskutieren. Aber auch in die analoge Welt bringt Lettering neuen Schwung: Schreibgerätehersteller greifen den Trend mit Startersets und Spezialstiften auf, und auf Gläsern, Bechern oder Notizbüchern unterstreichen die kleinen Kunstwerke, dass die Unternehmen, die sie einsetzen, mehr zu bieten haben als Ideen von der Stange.

Dass Lettering die Handschrift werbender Unternehmen tragen kann, zeigt auch die Rubrik „Angesagt“ in der aktuellen Ausgabe von Promotion Products Nr. 64 (22. November 2017).

// Rebecca Klug

Bildquelle: Faber-Castell

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