Was früher Jojos, Tamagotchis oder Scooby-Doos waren, ist heute der Fidget Spinner. Die optische Kreuzung aus Propeller und Wurfstern macht gerade auf dem Schulhof die Runde und verdreht den Kids, aber auch vielen Erwachsenen, völlig den Kopf. Der Kreisel 2.0 verfügt über ein Kugellager in der Mitte und jede Menge Aufmerksamkeits- und damit Werbepotenzial: Im Netz kursieren bereits zahlreiche Videos mit speziellen Tricks – vom Balancieren auf der Nase bis zum Schneiden einer Zucchini. Den Trick, das Spielzeug verschwinden zu lassen, beherrscht der deutsche Zoll perfekt: Allein im Mai wurden Presseberichten zufolge am Frankfurter Flughafen über eine Million Fidget Spinner sichergestellt. 35 t der Import-Ware wurden als unsicher eingestuft und direkt vernichtet.

Ob das Gadget auch langfristig als Must Have-Produkt überzeugt, werden die kommenden Monate zeigen. Und selbst wenn der Trend wieder abebbt, Pokémon kommt schließlich auch immer wieder.

Bildquelle: Spranz GmbH

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