Ein Gespenst geht um in Europa: der Null-Zins. Die geldpolitische Maßnahme soll die Konjunktur ankurbeln, führt aber leider auch dazu, dass Sparbücher und Tagesgeldkonten kaum noch Rendite bringen. Um aufzuzeigen, wie die Null-Zins-Politik buchstäblich die Ersparnisse der Bundesbürger auffrisst, hat die Deutsche Asset Management (Deutsche AM), die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank Gruppe, gemeinsam mit der Lead-Agentur Havas für ihre Marke DWS eine Kampagne mit einprägsamer Symbolfigur entworfen – die „Böse Null“. Seit April 2017 steht das rote Monster mit dem bösen Blick – eine Null mit Hörnern, die sich fleißig Geldscheine in den Riesenschlund schaufelt – für die Vernichtung von Vermögen. So will der Finanzdienstleister auf fehlende Rendite hinweisen und für alternative Geldanlagen wie z.B. Investmentfonds werben. „Mit der ‚Bösen Null‘ können wir auf direktem Weg, leicht verständlich und nicht zuletzt mit Humor und Sympathiefaktor vermitteln ‚Da gibt es jemanden, der dir ans Geld geht‘“, so Jeromy Lohmann, Head of Retail Marketing EMEA bei der Deutschen AM.

boesenull 350x238 - Kein NullsummenspielEin crossmedialer Ansatz soll dabei gewährleisten, dass eine möglichst breite Zielgruppe erreicht wird: Neben einer App nach dem Pokémon Go-Prinzip ist die Kampagne auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube präsent. Darüber hinaus werden klassische Kanäle wie Out-of-home, Rundfunk und TV bespielt und nicht zuletzt die Böse Null auch als Giveaway umgesetzt, das u.a. als Eyecatcher in den Filialen zum Einsatz kommt. Koordinierendes Element ist die Landingpage, die Hintergründe zur Kampagne liefert und alternative Anlageprodukte der DWS vorstellt. Hier können Nutzer auch kostenfrei ein eigenes kleines Monster bestellen, sei es als persönliches Schreibtischaccessoire oder um mit der 3D-Figur kreative Videos und Fotos zu posten und an einem Gutscheingewinnspiel teilzunehmen. Eine Figur konnten Passanten zudem auf der Promotion-Tour der „Bösen Null“ durch acht deutsche Großstädte ergattern – verteilt von Walking Acts in Gestalt des Monsters, versteht sich.

„Unsere Erwartung, dass die ‚Böse Null‘ zu einem begehrten Botschafter wird, hat sich bestätigt“, so Lohmann weiter. „Die Figur wird nicht leichtfertig entsorgt – sie findet ihren Platz und erinnert die Leute daran, ihre Geldanlagen zu überdenken. In Bankfilialen fällt sie direkt auf und sorgt für Gesprächsstoff, einige Kunden bringen die ‚Böse Null‘ sogar ihren Kindern oder Enkeln mit. Von Bank- und Vermögensberatern über Kunden bei den Events und Aktionstagen bis hin zu der Berichterstattung – das Feedback ist durchweg positiv. Das von Havas entwickelte Maskottchen hat seinen Soll mehr als erfüllt.“

Weitere Produkte und Werbeideen rund um das Thema „Werbeartikel für Banken und Versicherungen“ enthält die aktuelle Ausgabe von Promotion Products Nr. 61 (14. Juni 2017).

// Claudia Pfeifer

www.dws.de/boesenull

Bildquelle: Deutsche Asset Management

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