GrFreiheit

Wie können Unternehmen guten Gewissens ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz mit privaten Smartphones oder Tablet-PCs hantieren lassen, ohne die Sorge, sie dabei an die privaten Verlockungen des weltweiten Netzes zu verlieren? Indem sie die Herausforderung als Chance sehen. Das dachten sich zumindest die Entwickler von IBM und haben etwas auf den Markt gebracht, das Chefs gefallen dürfte: Mobility-Lösungen für die Zusammenarbeit der Mitarbeiter untereinander, die den aktiven Wissenstransfer fördern und es Mitarbeitern ermöglichen, von jedem Ort aus zu arbeiten.
Um diese Mobility Lösungen bei Unternehmen zu promoten, veranstaltete IBM mehrere Social Business Events, u.a. im Juni 2012 bei der BMW Group Classic in München, bei dem Geschäftsführer und Marketingverantwortliche die IBM-Lösungen kennenlernen sollten. Um diese Zielgruppe von den handfesten Möglichkeiten der virtuellen Produkte zu überzeugen, entwickelte die Stuttgarter Filiale der Agentur OgilvyOne ein 3D-Mailing, das in der Tagespost kaum zu übersehen war: Anfang Mai 2012 wurden an 600 ausgewählte Kontakte Pappboxen verschickt, die mit einem Vorhängeschloss mit Zahlenkombination verschlossen waren. Auf der Box prangte die Aufforderung „Frei machen“ über einem QR-Code – wer den Code mit seinem Smartphone scannte, erhielt die Zahlenkombination zum Öffnen des Schlosses auf sein Display.
Der Inhalt der Box griff das „Frei“-Wortspiel auf, das den Faktor „Ortsunabhängigkeit“ der IBM Mobility-Lösungen unterstreichen sollte: Ein Folder mit der Aufschrift „Frei halten“ informierte über Termin und Programm des Social Business Events, eine kleine Espressotasse mit dem Druck „Frei sein“ sollte symbolisieren, dass Mitarbeiter mit den IBM-Lösungen sogar von zuhause aus arbeiten können. Über einen weiteren QR-Code wurden die Empfänger des Mailings schließlich auf die IBM-Webseite gelotst.
Der Umgang mit der Box verdeutlichte bereits einen Aspekt des Marketinganlasses: den Einsatz des Smartphones am Arbeitsplatz. Das zog offenbar bei den Empfängern der 3D-Mailings: Besonders die schwierige Zielgruppe der Marketingverantwortlichen hat nach Aussage von IBM positiv auf das Mailing reagiert.

www.ibm.de
www.ogilvyone.de

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