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Promotional Gift Award 2017: Das rät die Jury den Bewerbern

Um Geschmacksfragen geht es nicht, wenn sich die Jury des Promotional Gift Award 2017 im Dezember für zwei Tage trifft, um alle Einreichungen zu bewerten. Die Produkte und Kampagnen werden vielmehr nach festen Kriterien geprüft: nach Produktidee, Design, Qualität der Umsetzung, kommunikativem Potenzial und Nachhaltigkeit. Für jedes Kriterium werden Punkte vergeben, die Einreichungen mit den höchsten Punktzahlen werden zu Gewinnern gekürt.

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Über das Registrierungsformular auf der Award-Webseite können Werbeagenturen und Designer, Marketingabteilungen und werbende Unternehmen, Werbeartikelhändler und -hersteller die Besonderheiten ihres Produktes herausstellen und z. B. erklären, warum es preiswürdig ist. Hier empfiehlt es sich, ausführlich zu sein, denn die Angaben sind Grundlage für die Vorbereitung der Jury. Auch Fotos und Kampagnenmaterial können ergänzend eingereicht werden. Michael Mätzener, Experte für haptische Werbung und langjähriges Mitglied der Jury, rät: „Eine professionelle Bewertung ist für uns Juroren nur dann möglich, wenn die Einreichung – wie eine Bewerbung – professionell präsentiert wird.“ Auch Michael Witzorrek von NDR Media, Mitglied der Jury und selbst ehemaliger Preisträger, gibt Bewerbern im Interview wichtige Hinweise – zu lesen ist das Interview in der aktuellen Ausgabe von Promotion Products, Nr. 57, sowie unten.

 
Einsendeschluss für den Promotional Gift Award 2017 ist der 1. Dezember 2016. Antworten auf viele Fragen rund um das Bewerbungsverfahren finden sich in den FAQ.

www.promotionaward.com

Zum 15. Mal werden im Dezember 2016 die Gewinner des Promotional Gift Award 2017 von der Fachjury ermittelt. Mit dem renommierten Branchenpreis werden jedes Jahr kreative Leistungen im Bereich haptischer Werbung ausgezeichnet. Michael Witzorrek, NDR Media, ehemaliger Preisträger und aktuelles Jurymitglied, über riesige Resonanzen, den Dreiklang aus Innovationskraft, Mut und Leidenschaft und die Notwendigkeit einer strukturierten Bewerbung.

Herr Witzorrek, Sie haben mit Merchandising-Produkten zur Radio-Comedy sowie zu einer TV-Sendung bereits zwei Mal einen Promotional Gift Award gewonnen. Wie haben Sie die Auszeichnungen seitdem in der Unternehmenskommunikation genutzt? Gab es Reaktionen?

Michael Witzorrek: Die Reaktionen haben uns positiv überrascht. Unsere erste Award-Teilnahme hatten wir als internen Lackmustest unserer Leistungsstärke vorgesehen. Als wir dann zu den Gewinnern zählten, waren die internen und externen Resonanzen riesig. Damals befand sich unser Bereich im Aufbau. Mit dem Award wuchs dann die interne Akzeptanz schlagartig, und sogar das NDR-Intranet berichtete. Zeitgleich wurden wir im Markt wahrgenommen. Die Kontakte und Gespräche innerhalb der Branche wurden ausgebaut, und werthaltige Geschäftsbeziehungen entstanden. Mit der zweiten Award-Auszeichnung haben wir bewiesen, dass unser kreatives Potenzial keine Eintagsfliege darstellt und noch keine Grenzen kennt. Beide Trophäen stehen mittlerweile im großen Konferenzraum am Rothenbaum in Hamburg und sind das Gesprächsthema unserer Besucher.

Seit letztem Jahr sind Sie Jurymitglied. Welchen Tipp würden Sie Bewerbern geben, um die Chancen auf einen Gewinn zu erhöhen?

Michael Witzorrek: Zeigen die Bewerber den Dreiklang aus Innovationskraft, Mut und Leidenschaft für das Thema haptische Werbung, ist eine Teilnahme aussichtsreich. Jede eingereichte Arbeit ist dann als Bewerbungspaket anzusehen. Die Arbeiten und Unterlagen sollten komplett und verständlich aufgebaut sein. Sind alle „W-Fragen“ (wer, was, wann, warum und zu welchem Einsatzzweck) beantwortet, ist alles stimmig. Ein ergänzendes Faktenblatt ist dabei meist dienlich. Beim Promotional Gift Award zählt nicht Glück, sondern nur Können.

Wie erleben Sie die beiden Jurierungstage?

Michael Witzorrek: Sehr kompakt und professionell – innerhalb von zwei Tagen werden über 250 Einreichungen gesichtet und beurteilt. Dabei genießt jeder Artikel die gleiche Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Während die Juroren die Arbeiten prüfen, beginnen die Statistiker schon mit der Auswertung der bereits vorhandenen Beurteilungen. Ohne die gut funktionierende Administration im Hintergrund wäre dies in zwei Tagen nicht umsetzbar. Denn schließlich möchten alle Teilnehmer zeitnah über ihr Abschneiden informiert werden.

Was macht ein Produkt oder eine Kampagne aus Ihrer Sicht preiswürdig?

Michael Witzorrek: Die Kreativität sowie die Innovationskraft, die das ausgezeichnete Produkt trägt. Wenn dann noch die Umsetzung und die Materialbeschaffenheit das Gesamtbild abrunden, ist viel erreicht. Auch muss die Zielgruppenaffinität sichergestellt sein, denn der Wurm muss bekanntlich dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

Welches Produkt oder welche Kampagne hat Sie im letzten Jahr besonders beeindruckt und warum?

Michael Witzorrek: Hier könnte man einen kindlichen Abzählreim anwenden und ein Produkt oder eine Kampagne nahezu nach dem Zufallsprinzip herausgreifen. Dieser Award gilt mittlerweile als jährliche Leistungsschau der Branche. Und dies europaweit. Einzelne Produkte und Kampagnen herauszuheben wird der Gesamtheit der Gewinner nicht gerecht. Dass die kleinen und feinen Büros und Denkfabriken dabei die gleichen Chancen besitzen wie die etablierten Hersteller mit ihren eigenen Entwicklungsabteilungen beeindruckt mich stets auf Neue.

www.ndrmedia.de
www.promotionaward.com

// Mit Michael Witzorrek sprach Rebecca Klug.

pga2017
 
Kontakt
WA Media GmbH
Promotional Gift Award 2017
Ilka Baum/Brit München
baum@waorg.com
muenchen@waorg.com
Kategorien
• Merchandising
• Sonderanfertigung
• Premiumprodukt
& Markenartikel
• Streuartikel
• Kommunikatives Produkt
• Best Practice
• Verpackung
• Veredelungstechnik
Kosten
220 Euro pro eingereichtem Objekt
zzgl. der gesetzlichen MwSt.
Einsendeschluss
1. Dezember 2016
Verleihung
Am 22. März 2017, HAPTICA® live ’17
im World Conference Center Bonn2016-10-10-12_59_41-h-live17_logo_vollversion-pdf-adobe-acrobat-reader-dc


 

Fotos: Jasmin Oberdorfer, © WA Media

2016-11-08T14:56:44+00:00 27. Oktober 2016|