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„Twelve Points“ für Grüne Mode beim ESC

Am 23. Mai fand der 60. Eurovision Song Contest in Wien statt. Und auch abseits der musikalischen Beiträge hatte das Event so einiges zu bieten: Neben einer schwebenden Conchita Wurst, die im Vorjahr mit ihrem Titel „Rise Like A Phoenix“Rise Like A Phoenix“ den Sieg davontrug, waren es vor allem die Kostüme und die Lightshow, die die rund 200 Mio. Zuschauer in ihren Bann zogen.

Bildquelle: ORF

Bildquelle: ORF

Ein ESC-Fieber, das bei der Promotion-Agentur KW open schon Wochen zuvor grassierte. Der Grund: Für die Musikveranstaltung, die in diesem Jahr erstmals in ihrer Geschichte als zertifiziertes Green Event durchgeführt wurde, sollte das Vorarlberger Unternehmen alle Volunteers und ORF-Mitarbeiter mit nachhaltiger Kleidung ausstatten. „Das Logo und der Slogan ‚Building Bridges‘, die in Anlehnung an die von Conchita Wurst formulierte Botschaft ‚Toleranz über alle Grenzen hinweg‘ entwickelt wurden, waren für uns natürlich gesetzt“, sagt Karin Weinhandl, Geschäftsführerin von KW open. „Darauf aufbauend haben wir dem ORF dann unsere Vorschläge zu den Kollektionen, Materialien und Logoanbringungen gemacht“, erklärt Weinhandl weiter. So entstand innerhalb weniger Wochen eine eigens für den Contest entworfene Damen- und Herren-Kollektion mit T-Shirts, Westen, Hoodies, Jeanshemden und Regenjacken: insgesamt 15.000 Kleidungsstücke für 800 Volunteers und 970 ORF-Mitarbeiter.

Entsprechend den Vorgaben, den ESC durchgängig nach anerkannten Umweltstandards zu gestalten, wurde auch die Corporate Fashion nachhaltig produziert. „Die ausgewählten Textilien sind unter fairen Bedingungen mit zertifizierten Stoffen in Europa hergestellt“, erklärt Manfred Janek, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei KW open. „Zudem erfolgte der Versand nicht in Einzelverpackungen, um unnötigen Müll einzusparen“, so Janek weiter. Während die Corporate Fashion für die ORF-Crew in dezentem Schwarz gehalten wurde, kamen bei den Bekleidungsstücken der Volunteers aktuelle Farben wie Melerosa, Melebraun oder Aubergine ins Spiel. „Die Kollektion ist jung, modisch, pflegeleicht und trendig geschnitten“, resümiert Weinhandl. Wie die Kleidung selbst waren auch die Individualisierungen alles andere als Standard. Damit das Logo z.B. bei den T-Shirts bündig zur Seitennaht verläuft, wurde jede Größe mit einer eigenen Druckschablone randlos im Zuschnitt bedruckt. „Das ORF-Logo haben wir dagegen als Webetikett unten am Saum angenäht, sodass es eher als Stylingelement denn als Werbeaufdruck wahrgenommen wird“, erklärt die Geschäftsführerin. Das gesamte Set an Corporate Fashion wurde den Volunteers in einem Seesack aus Baumwolle überreicht – jedes Kleidungsstück war mit einem Etikett versehen, auf das die Volunteers ihre Namen schreiben konnten. Weinhandl: „Das sind zwar nur Kleinigkeiten, doch erweisen sich solche Details in der Praxis als äußerst hilfreich – insbesondere dann, wenn 800 Personen das Gleiche tragen.“

So ging nicht nur bei den Darbietungen auf der Bühne, sondern auch hinter den Kulissen beim Styling alles glatt. „Corporate Fashion ist so etwas wie die öffentliche Visitenkarte eines Unternehmens. Ein Firmenbotschafter, der repräsentativ und stilistisch stimmig sein muss. Und so wie sich die Volunteers stolz und fröhlich der Presse präsentiert haben, ist uns das wohl gelungen“, bilanziert Weinhandl.

Weitere neue Werbeideen und innovative Produkte enthält die kommende Ausgabe von Promotion Products, Nr. 49 (17. Juni 2015).

www.kwopen.com
www.orf.at

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2016-10-21T14:23:20+00:00 11. Juni 2015|