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Bonusprogramme verändern das Kaufverhalten – das geht aus einer aktuellen Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts Dr. Grieger & Cie. hervor, bei dem 45 Programme hinsichtlich Erfolgsfaktoren, Bekanntheit, Nutzung und Teilnehmererfahrungen untersucht wurden. Die repräsentative Umfrage unter 2.035 Verbrauchern hat ergeben, dass Konsumenten ihr Kaufverhalten willentlich und wissentlich ändern, um an Bonusprogrammen teilzunehmen: So kaufen 38% häufiger in einem Geschäft ein, das sie mit einem Bonus oder Sammelpunkten belohnt. 26% kaufen bewusst mehr und 18% nehmen sogar einen Umweg in Kauf, um beim Einkauf die Vorteile eines Bonusprogramms zu erlangen. Jeder Deutsche nimmt im Durchschnitt an 4,3 Bonusprogrammen teil, als wichtigsten Grund für die Teilnahme gaben die Befragten die Möglichkeit an, Geld zu sparen.

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Weiteren Ergebnissen der Studie zufolge unterscheiden sich die in Deutschland angebotenen Bonusprogramme erheblich hinsichtlich Bekanntheit, Nutzung und Image. Das von vielen Filialisten angebotene Bonusprogramm „Payback“ nimmt demnach mit einem Bekanntheitsgrad von 92% den absoluten Spitzenplatz ein. 58% der Deutschen nutzen es, und 79% der Nutzer würden es Bekannten weiterempfehlen. Außerdem ziehen Verbraucher händlerübergreifende Programme den Bonussystemen einzelner Händler, wie z.B. Tchibo oder Ikea, vor. Apps, die eine Teilnahme an Bonusprogrammen über ein Smartphone ermöglichen, wurden bisher vergleichsweise wenig genutzt, die Tendenz werde laut der Umfrageergebnisse jedoch noch in diesem Jahr steigen.

Die vollständige Studie gibt es unter:

www.grieger-cie.de/bonusprogramme