292347_10150959299174537_1311287394_nDas Roskilde-Musikfestival in Dänemark ist legendär: Seit mehr als 40 Jahren treffen sich dort Jahr für Jahr Rock- und Popfans aus aller Welt. Geboren aus der Hippie-Kultur und dem Enthusiasmus des ersten Woodstock-Festivals 1969, fand es 1971 erstmals auf der dänischen Insel Seeland bei Roskilde statt – und hat sich seitdem mit jährlich bis zu 115.000 Teilnehmern zum größten Musikfestival Europas entwickelt.

Genau der richtige Nährboden, um auf das Thema Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen, befand der dänische Werbetextil-Hersteller Neutral, der seit knapp einem Jahrzehnt am Markt agiert und über so ziemlich alle Zertifizierungen verfügt, die im Textil-Bereich Standard sind: GOTS, das EU-Ökolabel, Fairtrade, Oeko-Tex 100, SA8000, Neutral Responsibility (für den Einsatz von mindestens 70% Windenergie bei der Produktion). Um das Bewusstsein für nachhaltig produzierte Kleidung zu schärfen und Kontakt zu denen aufzunehmen, die die Kleidung am Ende tragen, entwickelte Neutral zusammen mit der dänischen Designerlegende Klaus Samsøe und der Kopenhagener Kreativ-Agentur ArtRebels die „Sustainable Dig-Heads“-Kampagne. Nein, kein Schreibfehler – „Dig-Head“ ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn die Besucher des Festivals 2012 mussten am Stand erst mal graben, und zwar nach Kartoffeln. „Die Besucher sollten aktiv werden, sich selber die Hände schmutzig machen, um ein Gefühl für das Thema Nachhaltigkeit zu bekommen“, erklärt Frederik Bech, Marketingleiter von Neutral. In die ausgebuddelten Kartoffeln schnitzten die Besucher dann wie in einen Stempel Buchstaben, Formen und kleine Motive, malten sie mit Textilfarbe an und bedruckten damit in der guten alten Kartoffeldruck-Technik weiße Neutral-T-Shirts. So entstanden rund 100 Originale, von denen die besten in einem Wettbewerb prämiert wurden. „Die meisten Besucher wollten eigentlich zunächst gar nicht mitmachen, waren aber sehr neugierig, was da passiert – und haben uns angesprochen. Das war für uns die ideale Gelegenheit, in einen Dialog mit ihnen zu treten. Es gibt so viele positive Aspekte am Thema nachhaltiger Kleidung, die Impulse setzen, und zum Nachdenken über Veränderung anregen – das hat Viele richtig angesteckt“, so Bech. Das eigens für die „Dig-Heads“-Aktion kreierte Label ziert außerdem eine kleine Textilkollektion, die über den Designshop der ArtRebels vertrieben wird – damit die Aktion länger wirkt als die drei Tage während des Roskilde-Festivals. Nachhaltig eben.

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www.neutral.com

www.artrebels.com

www.samsoe.com