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Schraube des Schreckens

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Da rutschte dem ein oder anderen Baumarktbesucher Ende vorletzten Jahres doch das Herz in die Hose, als er in der Tiefgarage oder auf dem Parkplatz zu seinem Auto kam: Eine vermeintlich in den Lack gebohrte Schraube zierte unübersehbar die Fahrertür. Unübersehbar auch die Message: „Bohrlöcher nerven.“ Doch von Lackschäden am „liebsten Kind des Deutschen“ keine Spur, denn die Schraube war ein Fake, genauer: eine Guerilla-Aktion von nie wieder bohren, ein Unternehmen, das sich auf alternative Befestigungssysteme spezialisiert hat. Einen entsprechenden Handtuchhalter brachte die Schreckschraube als Gimmick gleich mit, der bei den erleichterten Opfern der Aktion für Freude sorgte.

Die „Driller Killer Promo“ lief im November 2011 in Frankfurt, Stuttgart, Dortmund und München und bescherte nie wieder bohren nach eigenen Angaben einen Anstieg der Webseitenaufrufe um 18,3% sowie eine Umsatzsteigerung im Onlineshop um 9,4%. Auch bei der Jury des red dot design award hinterließ die von Ogilvy & Mather in Frankfurt entwickelte Kampagne Eindruck und traf zwar nicht den Nagel auf den Kopf, dafür aber die Schraube auf den (roten) Punkt: einen red dot Communication Award 2012 gab’s in der Kategorie Event Design/Promotion Event.

Weitere Informationen sowie Produktvorstellungen zum Thema Tool Time & Baubranche finden Sie in der kommenden Ausgabe von Promotion Products, Nr. 38 (6. August 2013).

www.niewiederbohren.com

www.ogilvy.de

Fotos: nie wieder bohren

 

2017-01-09T10:26:11+00:00 11. Juli 2013|