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Keine Pauschalsteuer mehr auf „Aufmerksamkeiten“

Wer seinen Kunden zum Geburtstag, zur Hochzeit oder ähnlichen persönlichen Anlässen eine „Aufmerksamkeit“ zukommen lässt, deren Wert 40 Euro nicht übersteigt, muss diese zukünftig nicht mehr pauschal versteuern. So lautet eine Rundverfügung der Oberfinanzdirektion Frankfurt, die bereits bundesweit per Verwaltungsanweisung an die Finanzämter abgestimmt wurde. Unter Aufmerksamkeiten versteht der Gesetzgeber Sachzuwendungen bis 40 Euro, die anlässlich eines bestimmten Ereignisses vergeben werden. Das kann ein Geburtstag, eine Hochzeit, die Geburt eines Kindes oder auch ein Trauerfall sein. Bislang waren Aufmerksamkeiten unter 40 Euro nur dann steuerfrei, wenn Arbeitgeber sie an ihre Arbeitnehmer richteten. Ging der gleiche Blumenstrauß nicht an einen Mitarbeiter, sondern an einen Kunden oder Geschäftspartner, musste die Zuwendung gemäß § 37b EStG mit 30% pauschal versteuert werden. Nun wurde die Pauschalversteuerung auch für Zuwendungen an Dritte abgeschafft, Ziel ist eine Vereinfachung.

In beiden Fällen wird der Zuwendende nur dann von der Pauschalsteuer entbunden, wenn ein „persönlicher Anlass“ vorliegt. Das bedeutet: Eine Flasche Wein zum Geburtstag muss nicht versteuert werden, eine Flasche Wein zu Weihnachten schon. Ebenfalls nicht von der neuen Steuerregelung betroffen sind natürlich Zuwendungen, die unabhängig von einem Anlass eingesetzt werden.

 

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2013-04-18T15:36:34+00:00 18. April 2013|