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Mailingkonzept: IBM macht Mitarbeiter frei

Im Sommer dieses Jahres präsentierte das Software-Unternehmen IBM neue Mobility-Lösungen für die Zusammenarbeit von Mitarbeitern untereinander, die den aktiven Wissenstransfer fördern und es ermöglichen, von jedem Ort aus zu arbeiten. Um Geschäftsführer und Marketingverantwortliche von den handfesten Möglichkeiten der virtuellen Produkte zu überzeugen, veranstaltete IBM mehrere Social Business Events. Um möglichst viele interessierte Besucher zu gewinnen, entwickelte die Stuttgarter Filiale der Agentur OgilvyOne ein 3D-Mailing, das in der Tagespost kaum zu übersehen war: Anfang Mai 2012 wurden an 600 ausgewählte Kontakte Pappboxen verschickt, die mit einem Vorhängeschloss mit Zahlenkombination verschlossen waren. Auf der Box prangte die Aufforderung „Frei machen“ über einem QR-Code – wer den Code mit seinem Smartphone scannte, erhielt die Zahlenkombination zum Öffnen des Schlosses auf sein Display. Der Inhalt der Box griff mit mehreren Wortspielen den Faktor „Ortsunabhängigkeit“ der IBM Mobility-Lösungen auf: Ein Folder mit der Aufschrift „Frei halten“ informierte über Termin und Programm des Social Business Events, eine kleine Espressotasse mit dem Druck „Frei sein“ sollte symbolisieren, dass Mitarbeiter mit den IBM-Lösungen sogar von zuhause aus arbeiten können. Über einen weiteren QR-Code wurden die Empfänger des Mailings schließlich auf die IBM-Webseite gelotst. Der Umgang mit der Box verdeutlichte bereits einen Aspekt des Marketinganlasses: den Einsatz des Smartphones am Arbeitsplatz. Das zog offenbar bei den Empfängern der 3D-Mailings: Besonders die schwierige Zielgruppe der Marketingverantwortlichen hat nach Aussage von IBM positiv auf das Mailing reagiert.

Copyright: OgilvyOne

Copyright: OgilvyOne

www.ibm.de
www.ogilvyone.de

2016-10-21T14:23:39+00:00 17. Dezember 2012|